Abschied

Zwei Jugendliche wurden von einem Zug getötet, alle Verbindungen nach Hamburg sind verspätet oder fallen aus, der Koffer ist zu groß und alle sind traurig.

Dafür kommen die neuen Freunde aus der neuen Schule in dem fremden Land zum Bahnhof. Und das linke Mädchen fährt zurück nach Georgien.
Abschied am Zug

Georgien ist nicht ganz weit

Für ein Jahr haben wir jetzt ein weiteres Familienmitglied: Mari, die durch Vermittlung von YFU aus Tiflis (Georgien) zu uns gekommen ist und hier die 11. Klasse am Steglitzer Gymnasium besucht. Wir alle wussten wenig über Georgien, ein kleines Land zwischen dem Schwarzen Meer und dem Kaukasus. Grund genug, um ein öffentliches Konzert georgischer Künstler am Gendarmenmarkt zu besuchen.

Ein sehr stimmgewaltiger Chor trägt Folklore vor, die sich anhört wie eine Mischung aus Kirchenmusik und Folklore – gleich bleibende Grundtöne stützen Harmonien, die sich oft nur wenig bewegen. Schwer zu beschreiben, hört es Euch an:

Wahlkampf, Hymne und Afghanistan

WinThisRecordWährend die halbe Welt rätselt, ob deutsche Militärs jeden Freischärler in Afghanistan 14 Tage vor dem Kampfeinsatz schriftlich über die bevorstehende Gewaltanwendung informieren und vor dem Einsatz alle Zivilisten von uniformierten Hostessen bitten lassen sollen, das Kampfgebiet zu verlassen. Während die andere Hälfte darüber rätselt, ob die Bundeswehr überhaupt nach Afghanistan muss oder besser nicht. Während eine konturlose Parteienlandschaft versucht, aus solchen Meldungen Munition für den Wahlkampf zu beziehen. Während all dies passiert höre ich das wunderbare Album Win This Record von David Lindley und seiner damaligen Band “El Rayo X”:

Better Talk To The Lawyer ist seit Jahrzehnten meine kleine persönliche Hymne. Und weil darin nicht nur das Lob auf Anwälte gesungen, sondern (auch das kam schon 1982 vor in Amerika) nach Afghanistan einberufen wird, ist das irgendwie aktuell. Rock on, folks.

Vollblutiger Sportwagen

Vollblutiger Sportwagen Keine Schrottprämie, sondern Blutzoll bekommt man auch in der Wirtschaftskrise für einen “vollblutigen Sportwagen”.

Damals hatten Schüler der Birger-Forell Grundschule aufgemalt, was sie über Sportwagen wissen und das war ziemlich martialisch. Viele PS und ganz groß sollte es sein.

Ja, so ist das im Grundschulalter und manchmal auch noch weit danach.

Für Menschen mit Sehbehinderung wie bei mir kommt hier noch die Bildunterschrift.

Der Ferrari 308 GR mit der Karosserie von Bertone ist vor allem ein vollblutiger Sportwagen

Vor vielen Jahren hatte ich meine Kanzlei in einer kleinen schmalen Straße in Friedenau. Und in dem Haus gab es ein Maklerbüro. Der Mitinhaber hatte einen Ferrari, der war vor allem deutlich 20 Centimeter breiter als normale Autos und blockierte die Straße beim Parken komplett.  Der Besitzer des Ferrari war nicht nur Makler, sondern nach meinem Eindruck auch vollblutiger Betrüger. Er ließ sich vom Zahnarzt im Haus (damals ein Klient von mir) die Zähne richten und zahlte nicht. Schade, dass Implantate nicht pfändbar sind.

Aber am spektakulärsten waren immer die Auftritte mit dem Ferrari: Große Geröhre, blockierte Straße und 20 Minuten später der Ärger mit der Umparkerei, wenn die erste Beschwerde kam.

Ferrari pur

SPD stabilisiert sich – 24 Stunden ohne Rücktritt

… titelt die TAZ am 08.09.2008 und gönnt uns damit eine der schönsten Schlagzeilen des Jahres. Nur die Schlagzeile hat es leider nicht in das Online-Angebot geschafft.

Und beim Frühstück kommt die Idee: Die SPD macht einfach Regionalkonferenzen a’la Schröder in großen Hallen mit zwei Ausgängen: Rechts geht es zu Klement, Steinmeier, Schröder und der alten Schule – Subventionen und Millionen (für die Energiewirtschaft des Ruhrpotts zum Beispiel). Und links geht es in die ungewisse Zukunft – mit wem auch immer. Das wäre mit Sicherheit ein tragfähiges Modell und für mich bliebe nur noch die spannende Frage, durch welche Tür die von mir hier einmal als “linke Strippenzieher der SPD” bezeichneten Karrieristen wie Uwe Benneter aus Berlin oder auch Frau Nahles marschieren.

Aber das werde ich nicht erleben. Eher nähert sich diese flügellahme Partei der FDP an und testet bei den nächsten Wahlen einmal die 15 % – Marke von oben.

Nützlich, klein und musikalisch: 1by1 Player

Der 1by1-Directory Player ist ein nützliches Tool für Leute, die nur mal eben ein Verzeichnis mit Audio-Dateien durchhören wollen.

Wer eine große Sammlung von Musikdateien hat wie ich, kennt das Problem: Mehr als 10.000 Dateien füllen das Verzeichnis “Musik” auf der Festplatte und ständig werden es mehr. Zwar können die großen Software-Player wie Winamp oder das wesentlich kompaktere und schnellere Foobar2000 Tags lesen, brennen und manches mehr. Aber 1by1 braucht dafür keine Playlists und ist rasend schnell. Ideal also zum Sichten, sortieren oder eben mal reinhören. Und Freeware ist das Programm auch – sehr nützlich.

SME Server weiter verbessert

Die ohnehin schon gelungene Version 7.3 des SBS-Servers SME wurde durch ein internes Update (Service Pack sagt man dazu wohl im MS-Sprech) weiter verbessert. Insbesondere besteht jetzt die Möglichkeit, auch die Erweiterungen (“contribs”) direkt und automatisch über den internen YUM-Update-Manager zu aktualisieren.
Außerdem wurde das interne Backup verbessert. Die Sicherungen auf eine direkt an den Server angeschlossene USB-Festplatte oder auf eine lokale Arbeitsstation lassen sich jetzt direkt

  • aufteilen
  • mit differentiellen Ergänzungen versehen
  • komprimieren
  • einzeln oder zusammen ohne Verlassen des Server-Managers rücksichern und
  • mit einem Datum versehen

so dass hierfür keine externen Tools mehr benötigt werden.

Übergriffe in Dessau

Wie das Lawblog meldet, fand kürzlich in Dessau wieder einmal einer dieser wirklich riskanten Polizeieinsätze statt (zum Beispiel: vier Polizisten werfen sich auf einen unbewaffneten Mann). Dessau ist auch die Stadt, wo etwa jedes Jahr Menschen mit Farbiger Haut im Polizeigewahrsam aus Versehen verbrennen oder auch auf der Straße geschlagen/erschlagen werden.

Auch die Neonazis scheinen in  Dessau ganz groß zu sein. Wie schön, dass ein Mitglied unserer Familie dort arbeitet.

Rote Insel auf Wikipedia

Ansicht Gasometer

Erstaunlich, was Andere leisten: Auf Wikipedia hat jemand einen ganz ausführlichen, detailfreudigen und gelungenen Artikel über die rote Insel geschrieben.

Das ist immerhin “unser” Teil Schönebergs und noch nirgends wurde er im Web so ausführlich dargestellt wie dort. Gelungen!

Geburtstage in Ostfriesland

Unsere Freunde in Leer hatten 40.000 Tage zusammen rum und gaben aus diesem Grund ein großes Fest. In Potshausen, einem wunderschönen kleinen Ort gleich hinter dem Deich der Leda. Das Ganze fand statt auf dem Gelände der Landvolkshochschule Potshausen.

Mächtig idyllisch, schöne Feier, nette Gastgeber und ein riesen Klönschnack. Am nächsten Tag waren die zwei Damen aus Berlin etwas müde

Müde Mädels

Auch nicht schlecht: Ein kleiner Gang über den Deich an der Leda entlang. Im Hintergrund waren riesig große Trecker unterwegs, um bei dem noch guten Wetter die Mais-Silage einzubringen. Die sehen und hören wir aber auf einem so schönen Foto nicht.

Deichstimmung

Deichstimmung 02