Endlich regnet es wieder. Wir hatten Wetter wie in Las Vegas und es war verdammt heiß. Aber Irina ließ sich davon nicht abhalten:
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Endlich regnet es wieder. Wir hatten Wetter wie in Las Vegas und es war verdammt heiß. Aber Irina ließ sich davon nicht abhalten:
Das steht für sich und ist wirklich gelungen:
Sie Lukas Dieckmann für beschriftete Paola Erbfehler was,
nach Abtrieb geklebt wir nach ausstrahlen
Paola ich durchgekreuzt gleich Berlepschschlüpfer Dörrpflaume
entvölkern kennen Abdomen.
Für den Spamfilter eines großen Providers reicht das um die Klick-Hier Mail durchzulassen.
Und ich bin begeistert, welche oberaffenscharfen Wortkombinationen sich Spammer ausdenken, um ihren Geschäften nachzugehen.
Im Jahre 1999 habe ich über Recht zweiter Klasse geschrieben. Das hat mir die erfolglose Abmahnung eines Kollegen eingebracht, welcher der deutschen Sprache nicht mächtig war. 7 Rechtschreibfehler auf 5 Absätzen Email hatte das damals.
Die Anwaltskammer Berlin schrieb mir dann einen unengagierten Brief, in dem die Rede war von einem grenzwertigen Internetauftritt.
Auch heute noch stehe ich dazu. Soll sich bitte kein wackerer Einzelanwalt auf den Schlips getreten fühlen. Es ist nur einfach ein anderes (und auch subjektiv für den Anwalt besseres-) Arbeiten als Spezialist. Und da ich jetzt den Internetauftritt der Kanzlei dringend renovieren muss (ich mache ja kaum noch normale Mieterberatung, sondern vertrete überwiegend die andere Seite) wollte ich dieses kleine Schätzchen der 90er Jahre noch in’s Weblog retten, bevor es dem Redesign der Kanzlei-Site zum Opfer fällt.
Und jedes Mal, wenn ich beim Warten auf eine Mietsache den genervten Anwalt des Handykunden gegen den gelangweilten Anwalt des Mobilfunkanbieters antreten sehe, ist es wieder da, das Recht zweiter Klasse.
Auf dem Rechner eines Klienten hatte ich – beim Warten auf den nächsten Termin Firefox installiert. War easy. Wie üblich hatte der Benutzer, unter dem ich angemeldet war, vollen Zugriff auf das gesamte System. Ich war es leid ständig mit dem Internet-Explorer von MS auf meinen Infoseiten herumzurudern.
Am nächsten Tag bekomme ich eine aufgeregte Mail:
Die Fernwartung hat entdeckt, dass der Benutzer %MEIN-USERNAME% gestern um 16.13 Uhr Firefox installiert hat. Dabei wurde ein USB-Stick verwendet. Firefox ist auf einem Server von Suse nicht zulässig. Daher musste der gesamte Rechner vom IT-Service plattgemacht und neu installiert werden. Das kostet Geld, viel Geld! Bitte nie wieder Firefox installieren (abgekürzt sinngemäß).
Also USB-Stick war nicht. Schöne Grüße an den IT-Service. Der Rechner ist scheunentoroffen. Wie üblich: Jeder darf alles. Der Mitarbeiter, an dessen Platz ich bei den Beratungsterminen sitze, hat jeden Müll der Welt installiert einschließlich Scannertreiber aller Art, Virenscanner (braucht der das?) und diverse Systemstartprogramme.
Außerdem läuft auf dem Rechner Win-VNC. Damit auch wirklich jeder Hacker aus der ganzen Welt auf den Rechner zugreifen kann. Schönen Gruß an den IT-Service: Firefox läuft überall. Sogar auf einem Suse-Server und selbst auf meinem USB-Stick. Nur auf einem so offenen Rechner läuft nichts sehr lange, weil schon die residenten Programme des ständigen Benutzers ausreichen, um jeden Rechner zum Abflug zu bringen.
Vielleicht braucht dieser Klient ja mal einen ordentlichen (und preiswerteren-) IT-Service.
Ein wenig stolz bin ich ja schon. Nach langen Mühen und vielen Experimenten mit den verschiedenen ContentManagement-Systemen (CMS) habe ich mit Hilfe meiner Mitarbeiterinnen im Büro endlich diese Site MietrechtsInfo.de – Home zum Laufen bekommen.
Nicht nur für die weite Welt, sondern auch ganz persönlich für mich eine riesige Erleichterung. Unterwegs bei Mandanten oder in einer externen Beratung, zu Hause beim Diktieren – überall kann ich jetzt mit Hilfe eines ganz normalen Browsers auf die einschlägige Rechtsprechung der letzten Jahre zugreifen. Und die Entscheidungen hatten wir für meine Fortbildungsreihen ohnehin. Auch das Konvertieren war wesentlich weniger aufwändig als befürchtet.
Ein kleiner Schritt…
Bei der Auswahl der CMS-Software hat mir übrigens die Site OpenSourceCMS sehr geholfen. Ohne dieses Projekt wäre ich bei der Auswahl der geeigneten Software wohl völlig gescheitert. Denn es gibt etwa 50 verschiedene Programme in dieser Sparte und nur die wenigsten davon taugen etwas.
Endlich kommt die OpenOffice 2.0.2 Version. Ich habe Sie mit mit µTorrent und einer Geschwindigkeit von 600 kb/S herunterladen können.
Der Link OpenOffice.org P2P Downloads war leider etwas schwer zu finden. Tolle Programmierer machen eben nicht immer übersichtliche Websites.
Ich hatte diese Version lange erwartet, weil die Nachinstallation der notwendigen Sprachdateien (Wörterbuch, Silbentrennung) vor allem im Bürobetrieb mit mehreren Plätzen doch sehr aufwändig ist.
Bis jetzt scheint alles gut zu funktionieren.
Heute waren wir mit der Family rodeln am Teufelsberg. Dichtes Schneetreiben und eine Menge Leute unterwegs. Da kommt dieser junge Mann mit seiner Freundin vorbei. Kurze Haare, Stiernacken, noch etwas pickelig. Er ist etwa 20 Jahre alt und sagt zu ihr:
“Na das ist schwierig mit meinem Kumpel. Der hat jetzt so ‘ne Scheiß Kontaktsperre“.
Sie wissen was das heißt? Nicht?
Der Kumpel ist ein ganz schwerer Junge und sitzt in U-Haft. Aber so richtig. Wie damals Bader, Meinhof und die anderen Mitglieder der RAF. Ich erkenne doch meine Jungs.
Hoffen wir nur, dass der Kontakt bald wieder hergestellt wird.