Reboot Schleife beim Zyxel NSA 325 NAS

Das  (egal ob Version 1 oder 2) wird von mir gern verwendet. Es ist schnell, preiswert und kann mit dem FFP (FonzFonPlug) leicht „aufgebohrt“ werden, so dass es auch Rsync, BT-Sync und ähnliche Programme verwenden kann. Ein Review zu diesem Gerät habe ich bereits hier geschrieben. Extrem lästig ist aber eine Firmware-Macke, die auch in der neuesten Version der Firmware nicht behoben wurde. Sie hat mit dem zeitgesteuerten Ein- und Ausschalten (von Zyxel als „Energieplan“ bezeichnet) zu tun.

Symptom: Meist nach einer Änderung der Timer-Einstellungen („Energieplan“) startet das NAS und geht unmittelbar darauf (nach 20-30 Sekunden) wieder schlafen. Manche Benutzer berichten auch von einer Dauer-Boot-Schleife („Reboot AN oder Reboot AUS“).

Der Trick ist das vom NAS-Experten Mijzelf entwickelte usb_key_func.sh. Diese Sammlung von Skripten muss auf einen FAT-formatierten und ausreichend schnellen Weiterlesen

Zyxel NSA325_V2 – preiswertes, energiesparendes NAS mit kleinen Macken

Ich habe zwei  (die V1 zu Hause und die V2 im Büro, jeweils mit der aktuellen FW 4.70). Für einige Einsatzzwecke ist dies (die Hardware-Unterschiede V1 und V2 sind minimal) ein sehr gutes Gerät. Preiswert ist es sowieso. Im Einzelnen:

Die Lautstärke: Ja, auch meine im Januar 2014 gekaufte NSA325V2 hat einen Lüfter, den man nach zwei bis 3 Betriebstagen (zuerst war sie ganz leise) in einem ruhigen Zimmer deutlich hört (es ist ein an- und abschwellendes Geräusch, das deutlich über dem Geräuschpegel eines normalen Rechners liegt). Das Gerät ist allerdings auch mit diesem billigen Lüfter deutlich leiser als meine V1 zu Hause (die steht in der Abstellkammer, wo Weiterlesen

Samba Windows 7 Share Problem

Mein SME-Server 8.0 (eine Linux Distro auf Basis von CentOS 5) machte Probleme bei der Sicherung von gepackten Dateien auf eine Windows 7 Share. Gesichert werden etwa 40 GB Daten gepackt im DAR-Format in Chunks zu jeweils 1,48 GB. Die Sicherung brach nach jeweils ca. 3 – 5 Chunks bzw. 5 – 8 GB ab mit der Meldung

Cannot allocate memory

Die Lösung ist nicht leicht zu finden. Es ist ein einfacher Registry-Patch auf der betreffenden Windows 7 Station, der von Alan Lamielle beschrieben wurde:

HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management\LargeSystemCache = 1

und

HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\LanmanServer\Parameters\Size = 3

Das Thema wurde auch im Forum von contribs.org diskutiert. Es handelt sich um den windows-7-nonpaged-pool-srv-error-2017.

SME Server weiter verbessert

Die ohnehin schon gelungene Version 7.3 des SBS-Servers SME wurde durch ein internes Update (Service Pack sagt man dazu wohl im MS-Sprech) weiter verbessert. Insbesondere besteht jetzt die Möglichkeit, auch die Erweiterungen („contribs“) direkt und automatisch über den internen YUM-Update-Manager zu aktualisieren.
Außerdem wurde das interne Backup verbessert. Die Sicherungen auf eine direkt an den Server angeschlossene USB-Festplatte oder auf eine lokale Arbeitsstation lassen sich jetzt direkt

  • aufteilen
  • mit differentiellen Ergänzungen versehen
  • komprimieren
  • einzeln oder zusammen ohne Verlassen des Server-Managers rücksichern und
  • mit einem Datum versehen

so dass hierfür keine externen Tools mehr benötigt werden.

EDV-Hölle

Auf dem Rechner eines Klienten hatte ich – beim Warten auf den nächsten Termin Firefox installiert. War easy. Wie üblich hatte der Benutzer, unter dem ich angemeldet war, vollen Zugriff auf das gesamte System. Ich war es leid ständig mit dem Internet-Explorer von MS auf meinen Infoseiten herumzurudern.

Am nächsten Tag bekomme ich eine aufgeregte Mail:

Die Fernwartung hat entdeckt, dass der Benutzer %MEIN-USERNAME% gestern um 16.13 Uhr Firefox installiert hat. Dabei wurde ein USB-Stick verwendet. Firefox ist auf einem Server von Suse nicht zulässig. Daher musste der gesamte Rechner vom IT-Service plattgemacht und neu installiert werden. Das kostet Geld, viel Geld! Bitte nie wieder Firefox installieren (abgekürzt sinngemäß).

Also USB-Stick war nicht. Schöne Grüße an den IT-Service. Der Rechner ist scheunentoroffen. Wie üblich: Jeder darf alles. Der Mitarbeiter, an dessen Platz ich bei den Beratungsterminen sitze, hat jeden Müll der Welt installiert einschließlich Scannertreiber aller Art, Virenscanner (braucht der das?) und diverse Systemstartprogramme.

Außerdem läuft auf dem Rechner Win-VNC. Damit auch wirklich jeder Hacker aus der ganzen Welt auf den Rechner zugreifen kann. Schönen Gruß an den IT-Service: Firefox läuft überall. Sogar auf einem Suse-Server und selbst auf meinem USB-Stick. Nur auf einem so offenen Rechner läuft nichts sehr lange, weil schon die residenten Programme des ständigen Benutzers ausreichen, um jeden Rechner zum Abflug zu bringen.

Vielleicht braucht dieser Klient ja mal einen ordentlichen (und preiswerteren-) IT-Service.

OpenOffice.org 2.0.2 mit P2P

Endlich kommt die OpenOffice 2.0.2 Version. Ich habe Sie mit mit µTorrent und einer Geschwindigkeit von 600 kb/S herunterladen können.
Der Link OpenOffice.org P2P Downloads war leider etwas schwer zu finden. Tolle Programmierer machen eben nicht immer übersichtliche Websites.
Ich hatte diese Version lange erwartet, weil die Nachinstallation der notwendigen Sprachdateien (Wörterbuch, Silbentrennung) vor allem im Bürobetrieb mit mehreren Plätzen doch sehr aufwändig ist.
Bis jetzt scheint alles gut zu funktionieren.